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Was muss man beim Kauf eines Bratschenbogens beachten?

Bratschenbögen sind schwerer als Violinbögen, da sie imstande sein müssen, die relativ dicken Saiten der Bratsche in Schwingung zu versetzen. Der Violabogen setzt sich aus der hölzernen Stange, dem Frosch und den Bogenhaaren zusammen. Bei Letzteren handelt es sich in der Regel um Rosshaare. Am Frosch befinden sich mehrere Beschlagteile aus Metall sowie das sogenannte Auge, das zumeist aus Perlmutt besteht. Je nachdem, welches Material für die Beschlagteile verwendet wurde, spricht man von Neusilber-, Silber- oder Goldbögen. Die Standardlänge eines Violabogens entspricht derjenigen des Violinbogens und beträgt insgesamt 75 cm. Im Schnitt wiegt ein Bratschenbogen 70 g. Die einzelnen Teile sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass der Violabogen dem Instrument die schönsten und saubersten Klänge entlocken kann. Der Preis ist von der Werkstatt, in der der Bratschenbogen angefertigt wurde, sowie von den verwendeten Materialien abhängig. Als Faustregel lässt sich sagen, dass ein kostspieliger Bratschenbogen ein besseres Spielgefühl bietet und die gesamte Klangbreite der Bratsche zur Geltung bringt. 

Ein Exkurs in die Geschichte des Bratschenbogens

Den modernen Violabogen haben wir François Xavier Tourte zu verdanken, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Herstellung von Bögen für Viola und Violine aus Fernambuk begann. Diese Holzart ist für ihre Festigkeit ebenso wie für ihre Flexibilität bekannt - beides Eigenschaften, die bei Bratschenbögen eine wichtige Rolle spielen. Auch hält Fernambuk die Biegung der Stange, die ebenfalls durch Tourte eingeführt wurde. Allerdings ist die Entwicklung des Bratschenbogens hiermit nicht beendet: 1962 erfanden die Amerikaner Leon und Ray Glasser einen Bogen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, 1989 kam der erste Kohlenfaserbogen auf den Markt. 

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Bogenarten?

Wer erst mit dem Spielen beginnt, ist mit einem Schülerbogen bestens bedient. Bei Schülerbögen wird für die Stange neben Fernambukholz auch Buchenholz verwendet. Neuerdings erfreuen sich Kohlenfaserbögen großer Beliebtheit. Diese Bögen für Bratsche und Violine sind hohl und um 10 bis 20 % leichter als herkömmliche Modelle aus Holz. Da die Elastizität jedoch fast doppelt so hoch ist, verfügen Bögen aus Kohlefaser über eine beträchtliche Spannkraft, die einen kontrollierten und sauberen Strichwechsel auf den Saiten ermöglicht. Selbst nach mehreren Jahrzehnten verlieren Kohlefaserbögen ihre Spannkraft nicht. Sie lassen Viola und Violine sehr schnell ansprechen und bieten einen obertonreichen Klang. Wonach sich jedoch die meisten Musiker sehnen, ist ein Meisterbogen - und zwar am besten ein Originalmodell aus der Werkstatt François Tourtes. Doch die Preise für solche Bögen bewegen sich normalerweise im fünfstelligen Bereich. Bei arc-verona.de finden Sie bestimmt einen passenden Violabogen, der Ihrer Bratsche eine wunderbare Klangvielfalt entlockt.